Wärmetherapie

Moxibustion

Ergänzend zur Akupunktur

Das vorsichtige Abbrennen von Beifuß (Artemisia), um eine sanfte therapeutische Wärme auf bestimmte Akupunkturpunkte anzuwenden.

Eine der ältesten Techniken der TCM – besonders geschätzt zur Unterstützung der Fruchtbarkeit, Verdauung und des Kreislaufs.

Wofür Moxibustion gut ist

Wärme als Medizin

Die TCM betrachtet Wärme an sich als therapeutisches Mittel. Moxa unterstützt:

  • Auflage

    Bringt Wärme und Durchblutung an spezifische Punkte.

  • Fruchtbarkeit & Schwangerschaft

    Traditionell bei Fruchtbarkeitsstörungen und Beckenendlage in der Schwangerschaft angewendet.

  • Verdauung

    Besonders bei "kalten" Verdauungsmustern — Blähungen, langsame Verdauung.

  • Immununterstützung

    Stärkung der defensiven Reserven.

  • Kalte Bedingungen

    Viele Erkrankungen werden in der TCM als „Kälte“-Muster beschrieben, denen Wärme guttut.

  • Wiederherstellung

    Vitalität nach Krankheiten, besonders nach nassen oder kalten Mustern.

Eine Moxibustionssitzung

Warm, ruhig, leicht aromatisch

Moxa ist oft eine kleine, aber wirkungsvolle Ergänzung zur Akupunktur.

  1. Indirekte Anwendung

    Ein Moxa-Kegel oder -Stick, der nahe an die Haut gehalten wird – ohne sie zu berühren.

  2. Wärmegefühl

    Eine sich ausbreitende Wärme um bestimmte Akupunkturpunkte.

  3. Markanter Duft

    Beifuß hat ein erdiges, kräuterartiges Aroma, das man entweder liebt oder ungewöhnlich findet.

  4. In Akupunktur integriert

    Meistens während einer Akupunktursitzung bei Bedarf hinzugefügt.